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Anleitung für die Venyy-Dehnstange

Die Dehnung durch die Venyy-Dehnstange ist ein sicherer und effektiver Weg, um Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat vorzubeugen und zu behandeln. Darüber hinaus kann durch die Arbeit mit dieser Innovation die Leistung gesteigert werden. Schäden, die durch eine sitzende Haltung verursacht werden, werden ausgeglichen, und auch die Körperhaltung lässt sich verbessern.

Die Venyy-Übungen helfen  Dir, egal ob Du im Büro oder körperlich arbeitest, ob Du Leistungssportler oder Rentner bist. Venyy findet Deine Problemzonen von alleine. In der durchdachten Übungsreihe, fängt die optimale passive Dehnung  dort an,  wo Dein Körper es am meisten braucht.

Wie oft? Wie lange?

Die Venyy-Dehnungsübungen sollten in der Regel einmal täglich durchgeführt werden. Die Übungen dauern insgesamt nur drei Minuten und lassen sich leicht in den Tagesablauf integrieren. Während der ersten 14 Tage ist es wichtig, die Übungen zwar täglich, aber nicht öfter als einmal pro Tag auszuführen, da sonst – wie bei jeder neuen Bewegungsübung – Überlastungserscheinungen entstehen können.

Es besteht jedoch kein Grund zur Sorge, falls in der Anfangszeit ein leichter Muskelkater auftritt. Wie bei jeder anderen ungewohnten Bewegung reagieren die Muskeln auch bei neuen Dehnungen.

 

Falls druch Sport oder Arbeitsalltag viel gleichförmige Bewegungen mit vielen Wiederholungen auftreten, wie zum Beispiel bei langem Sitzen, professionellem Putzen, Lager- oder Gartenarbeiten sowie beim Golf-, Tennis oder Fußballtraining kann Venyy nach der Eingewöhnungsphase auch  mehrmals täglich eingesetzt werden.

A. Passive Dehnung der hinteren Muskelkette
VENYY - Takaketjun venytys

1. Auf die Füße auf der Venyy-Matte stellen. Für die Ausgangsposition den roten Ball auf den roten Punkt mit der Nummer 1 setzen.

2. Die Venyy-Dehnstange mit beiden Händen umgreifen. Sie dient während der Übung als Stütze. Das Gewicht und die Last können ihr anvertraut werden. Die Hüfte langsam etwas nach hinten schieben, dann langsam nach vorne lehnen und zuletzt die Hände nach vorne strecken; dadurch wird die Venyy-Dehnstange automatisch in die richtige Position bewegt.

3. Nun ist der Körper nach vorne gebeugt, so tief, wie es ohne Druck möglich ist. Das Gewicht ruht auf der Dehnstange. Den Kopf entspannt zwischen die Hände sinken lassen und die Dehnung fühlen.

Tief ein- und ausatmen. Auf den Atem konzentrieren. Den Fokus darauf legen, für ca. 30 Sekunden entspannt in der Position zu bleiben. Sich von der Venyy-Dehnstange dehnen lassen und einfach nachgeben.

Es sollte nicht erzwungen werden, tiefer zu gehen, als es durch den Atem und das Gewicht der Stange von alleine geschieht. Wird Druck auf den Körper ausgeübt, erfolgt keine passive, sondern eine aktive Dehnung, wodurch schmerzende Stellen leicht überdehnt werden können.

Die Beine bleiben über die gesamte Übung gerade, ebenso die Hüfte. Die Knie werden in neutraler Position entspannt gehalten.

4.Nach ca. 30 Sekunden das Gewicht verlagern, um direkt in die Seitendehnung überzugehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob mit der rechten oder linken Seite begonnen wird.

Wird das Gewicht auf das rechte Bein verlagert, die Dehnstange langsam nach links bewegen. So weit, wie es gut möglich ist, ohne die Hüfte zu drehen oder einzuknicken.

Wieder ca. 30 Sekunden in der Position bleiben.

5. Danach das Gewicht auf das linke Bein verlagern und die Dehnstange langsam nach rechts bewegen. Erneut ca. 30 Sekunden in der Position bleiben und auf das Atmen konzentrieren. 30 Sekunden entsprechen ca. 6-10 tiefen Atemzügen.

6. Zum Abschluss der Muskelkettendehnung langsam wieder zur Mitte drehen, den Oberkörper weiterhin nach vorne gebeugt. Das Gewicht bleibt der Dehnstange anvertraut und der Fokus liegt noch einmal für 30 Sekunden auf dem Atem.

7. Bevor in die aufrechte Position zurückgekehrt wird, leicht in die Knie gehen. Nun das Aufrichten unterstützen, indem die Arme angewinkelt und die Venyy-Stange zum Körper geführt werden. Voilá – die aufrechte Ausgangsposition ist wieder erreicht.

B. Öffnung des Brustraums
VENYY - Rintakehän avaus

1. Als nächstes die Venyy-Dehnstange auf einen der beiden Punkte mit der Nummer 2 bewegen.
Wählt man den  Punkt an der rechten Seite, den rechten Arm zur Seite ausstrecken. Nach kurzem Innehalten zieht die Stange den Arm automatisch nach hinten. Dabei gerade stehen bleiben, ohne sich zu verdrehen, jedoch der Bewegung nachgeben.

2. Liegen keine Verspannungen in der Schulter vor, kommt die Bewegung erst zum Stehen, wenn sich der Arm hinter dem Körper befindet. Andernfalls ist jede Position im Winkel zwischen rechter Seite und hinten möglich.

3. Sobald diese individuelle Endposition erreicht ist, wieder auf den Atem konzentrieren und für 30 Sekunden in der Position verweilen, wobei jeder Atemzug den Arm ein Stück weiter nach hinten bewegen kann.
4. Zum Schluss den ausgestreckten Arm langsam wieder in die Seitenposition zurückführen, anwinkeln.

5. Nun die Venyy-Stange auf Punkt 2 der anderen Seite bewegen. Dort die Bewegungen wiederholen.
Das bedeutet: Arm ausstrecken, nach hinten wandern lassen und 30 Sekunden die Position halten. Danach wieder zurück in die Ausgangsposition. Fertig!

Miten tunnistat normaalin liikkuvuuden

Wie beweglich bin ich?

Normale Beweglichkeit

Ihr Rücken sieht aus wie eine Hängematte, d.h. er hängt ein wenig nach unten durch. Sie drücken sich nicht in diese Stellung, sondern sie fühlt sich angenehm und natürlich an. Sie merken die Effektivität der Dehnung und es fühlt sich gut an die Position die 30 Sekunden zu halten.

An der Grafik kann man leicht erkennen, welcher Level in der Beweglichkeit vorliegt.

 

Die VENYY-Stange zeigt Verspannungen leicht auf und ob es viel oder wenig Arbeit braucht um eine normale Beweglichkeit zu erreichen.

 

Einfach ein Foto nehmen (bzw. nehmen lassen) während einer der VENYY-Übungen. Wenn Sie nun das Foto mit der Graphik verglichen wird, kann einfach erkannt und auch dargestellt werden, wieweit der Weg bis zur normalen Beweglichkeit ist. Wenn Sie Bilder von verschiedenen Zeitpunkten vergleichen, können Sie auch den jeweiligen Fortschritt leicht mitverfolgen bzw. dokumentatieren. 

Bitte beachten: Unser Bewegungsapperat ist eine bewegliche Angelegenheit. Sollten Sie mit den Dehnübungen aufhören, ohne Sie durch andere adäquate Bewegungen zu ersetzen, verspannen sich die Muskeln leicht wieder und verkürzen sich erneut, sodass Steifheit und Schmerzen wiederkommen können.

Deswegen gilt: Regelmässige Dehnübungen mit dem Dehnstab sind auch nach erfolgreicher Therapie empfehlenswert: Am Besten 1 x täglich.

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